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5. jobmesse essen: Eine gute Alternative zum Indoorspielplatz

Manchmal ist es sehr interessant, welche Wege das Leben für einen vorsieht. Manche Menschen glauben nicht an Zufall. Geplant war die Geschichte, die ich heute gerne mit Ihnen teilen möchte, aber auch nicht. Worum geht es?

Ziemlich genau vor einem Jahr war mein Sohn Felix, sieben Jahre alt, zu einem Kindergeburtstag in Essen eingeladen. Frida, seine Freundin, die er bei gemeinsamen Urlauben an der Ostsee kennengelernt hat, feierte ihren sechsten Geburtstag in einem Indoorspielplatz in der Ruhrmetropole.

Eine tolle Party – wie man mir später erzählte. Ich jedoch hatte mich entschieden, die Wartezeit zwischen Hinbringen und Abholen in der Grugahalle zu verbringen. Dort war nämlich die 4. jobmesse essen in vollem Gange. Nun gut, es ist kein typisches Samstag-Nachmittagsprogramm als Alternative zu einem Kindergeburtstag. Aber als neugieriger, Karriere-interessierter Mensch, der zudem dabei war, ein neues innovatives Projekt zu starten, genau das Richtige.

Berufliches Glück? Ein sehr relevantes Thema

Und ein Volltreffer – wie sich nur wenige Tage später herausstellte. Ich marschierte also über die Messe, schaute mir die verschiedenen Stände, der einzelnen Aussteller an. Beobachte, wie Menschen interessiert lauschten, wenn sie Feedback zu ihren Lebensläufen erhielten und kam dann an die Workshop-Area. Und las etwas, das meine Aufmerksamkeit band: Hier wurden Workshops zum Thema Berufliches Glück gehalten. Nun muss man sagen, dass Glück im Beruf ein wichtiges Thema, aber manchmal eben auch ein belächeltes Thema ist. Viel zu oft höre ich: Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps. Meine Überzeugung ist das nicht. Ich denke, dass wir alle einer Arbeit nachgehen sollten, die uns Freude bringt – und uns den Lebensunterhalt sichert.

Nun ja und da ich mich selbst mit dem Thema beschäftigte und auf der Suche nach Impulsen – aber ehrlicherweise auch nach Marktteilnehmern in diesem Bereich war – setzte ich mich in den ersten Workshop. Der Workshop-Leiter war Jens Rumpza. Den Namen hatte ich vorher noch nie gehört. Obwohl ich schon über 14 Jahre für ein Unternehmen im Bereich der beruflichen Neuorientierung arbeitete.

Selbstverantwortung im Job? Ein großes Thema, das es anzupacken gilt

Zwanzig Minuten klebte ich Jens an den Lippen. Arbeitete in seinem Workshop mit. Diskutierte mit den anderen Teilnehmern – und wusste: Der denkt in eine ähnliche Richtung wie ich. Also nahm ich auch noch den zweiten Workshop mit. Und mein Bild festigte sich. Ich musste mit ihm ins Gespräch kommen. Gesagt, getan. Sprachen wir über unsere Einstellungen zu Beruf und Karrieren. Zu der Frage, warum so wenige Menschen eigentlich die Verantwortung für ihre Karriere selbst in die Hand nehmen. Warum es in Deutschland so viele Menschen gibt, die ihren Job nicht gerne machen und es trotzdem nicht ändern. Wir hätten noch Stunden weitersprechen können – doch Jens musste den nächsten Vortrag halten. Und ich meinen Sohn abholen. Doch schon auf dem Weg zum Indoorspielplatz war für mich klar, dass ich mit Jens weiter in den Dialog einsteigen müsste. Kurze Anfrage via Karriere-Netzwerk XING. Dann der gemeinsame Blick in den Kalender. Und schon stand die nächste Verabredung.

Patrick im Workshop

Aus dem Messebesuch entsteht durch Erfahrungsaustausch die youdo-App

Jens ist über fünfzig und diplomierter Arbeitswissenschaftler. Ich bin Mitte dreißig und habe meinen eigenen Karriereumbruch hinter mir. Letztlich eine Konstellation, die passt. Denn: Es blieb nicht bei dem einen Gespräch. Jens half mir bei meinem Herzensprojekt. Der Konzeption und dem Aufbau eines digitalen Karrierebegleiters. Er erzählte von seiner Praxis als Karriereberater. Ich von meinen Erfahrungen aus meiner Arbeit mit Karriere-Ratsuchenden. Gemeinsam mit einem Team erarbeiten wir dann die Story für youdo, eine App, die bei der beruflichen Orientierung unterstützt. Und zwar in Form von Selbstreflexion. Mittlerweile ist die erste Version der App gebaut. Die Ideenwelt um youdo gewachsen. Ein Jahr später nun, es ist wieder Zeit für die jobmesse essen, stehen wir nun gemeinsam in der Grugahalle. Und gestalten das Rahmenprogramm für Menschen, die sich gerne wieder selbst in den Fahrersitz ihrer eigenen Karriere setzen wollen. Kommen Sie vorbei. Und wer weiß: Vielleicht sind Sie es ja in diesem Jahr, dem die jobmesse essen zu einer Begegnung von weiterechender Tragweite verhilft.

In diesem Sinne freue ich mich auf Ihren Besuch.

Ihr Patrick Baur

P.S.: Der Kindergeburtstag war in diesem Jahr schon. Dieses Mal habe ich die Wartezeit mit meiner Frau, einem leckeren Eis und einer guten Tasse Kaffee verbracht. Eine mindestens genau so gute Idee.

Mehr Infos zum Workshop-Programm gibt es hier.

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5. jobmesse essen

Öffnungszeiten: Samstag, 28.9., 10-16 Uhr und Sonntag, 29.9., 11-17 Uhr

Location: GRUGAHALLE, Messeplatz 2, D-45131 Essen

Eintritt: 3 Euro

Eintritt frei:
Schüler, Azubis, Studierende, Rentner, Menschen mit Behinderung und deren Begleitung (Ausweismerkmal „B“), Erwerbslose, Transferleistungsbezieher, Kinder bis 14 Jahre*

Website: jobmessen.de/essen

Facebook: Jobmesse Deutschland

Instagram: jobmessen

youdo: weil-es-um-dich-geht.de

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